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Deadpool: Eine etwas andere Liebesgeschichte

Deadpool macht seinen Gegnern Feuer unterm Hintern.

Erinnert Ihr euch an die fürchterliche ‚Wade Wilson‘-Version in X-Men Origins: Wolverine aus dem Jahr 2009? Diese könnt ihr dank Deadpool jetzt endlich vergessen!

Mavels selbsternannter Anti-Held Deadpool ist brutal, obszön, hat ein Verhältnis mit dem Tod – und jetzt hat er seinen eigenen Kinofilm. In diesem lässt er es von Anfang an krachen und liefert bereits in den ersten Minuten eine hochkonzentrierte Ladung Deadpool-Feeling: Exzessive Gewalt, Political Incorrectness, Selbstironie und das Typische durchbrechen der 4. Wand, wenn Deadpool direkt mit dem Kino-Publikum quatscht.

Superhelden-Action-Liebeskomödie

Im Mittelpunkt der Story steht der ehemalige Elitesoldat und Söldner Wade Wilson. Sein Leben ändert sich, als er auf Stripperin Vanessa trifft. Die beiden verlieben sich, haben reichlich Sex und planen bereits ihre gemeinsame Zukunft.

Das Liebesglück endet jedoch, als bei Wade Krebs im Endstadium entdeckt wird. Um die Krankheit zu besiegen, unterzieht er sich einem gefährlichen Experiment, wird geheilt und bekommt als Bonus sogar Superkräfte. Dazu kommen jedoch auch eine leichte Persönlichkeitsstörung und ein mit Narben übersäter Körper. Fortan schlüpft er in das rote Ganzkörperkondom, nennt sich Deadpool und sinnt auf Rache.

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Superhelden-Action-Liebeskomödie

Deadpool ist einzigartig im Marvel-Universums: Er überschreitet Grenzen, reißt böse Witze und hält sich an keine Regeln. Das zeigt sich bereits in der Eröffnungsszene des Films, wenn hemmungslos über Filmkonventionen hergezogen wird: Der Regisseur sei ein völlig überbezahlter Idiot, die Drehbuchschreibenden die wahren Helden und der Bösewicht ein heißer Kerl. Und diese Form von Witz zieht sich durch den gesamten Film, kaum eine Gelegenheit wird für Anspielungen oder Querverweise ausgelassen.

Gemeinsam mit den Drehbuchautoren Paul Wernick und Rhett Reese wagt sich Regisseur Tim Miller mit Deadpool an seinen ersten Langfilm. Das Trio setzt dabei konsequent den respektlos-provokanten, oft auch zynischen Tonfall der Comic-Vorlage um – und das glücklicherweise ohne Jugendfreigabe. Das Ergebnis: Ein kurzweilig-kontroverser Comic-Film, der zwischen pubertären und genialen Witzen wandelt. Mit Ryan Reynolds als Titelheld hat man zudem die perfekte Deadpool-Besetzung, wie Film-Kollegin Gina Carano findet. „Ryan ist Deadpool. Wenn ich die Comics lese oder irgendetwas von Deadpool sehe, höre ich seine Stimme. Man merkt, dass er dafür bestimmt war, diese Rolle zu spielen“, erklärte die Darstellerin von Film-Gegnerin „Angel Dust“.

Fazit: Ein Film von Fans für Fans

Alles in allem ist Deadpool ein Fest für seine Fans geworden – auch dank Ryan Reynolds. Der bekennende Fan des ausgeflippten Anti-Helden setzte sich seit 2005 für einen eigenen Film ein. Elf Jahre später kommt nun sein Herzensprojekt ins Kino.

Und in einem Punkt kann man sich sicher sein: Wer die Comics mag, wird den Film trotz der klischeehaften Hollywood-Liebesgeschichte lieben. Und zwar von ganzem Herzen. Und allen, die die Comics nicht kennen: Selbst Rob Liefeld, Schöpfer der Comicvorlagen, spricht vom besten Deadpool aller Zeiten!

Deadpool startet am 11. Februar 2016 in den deutschen Kinos.

(Bilder: © 2015 Twentieth Century Fox)

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