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Pokémon GO

Pokémon Tagebuch

Pokemon-Go

Meine Woche „1996 Reloaded“

Damals musste ich mir einen Game Boy von einem Kumpel leihen, um endlich auch in Alabastia und Umgebung auf Pokémon-Jagd zu gehen. 20 Jahre später kann ich mein Glück kaum fassen Pokémon, quasi in echt zu erleben! Mit Smartphone bewaffnet mache ich mich auf den Weg „der aller Beste zu sein“.

 

Donnerstag

Jogis Jungs verlieren gerade gegen Frankreich, dennoch recke ich die Siegerfaust nach oben. Endlich habe ich Pokémon GO auf meinem Fire-Phone zum Laufen gebracht! Völlig aufgedreht stelle ich fest, dass auf meinem Balkon ein Schiggy steht. Ohne nachzudenken werfe ich einen Pokéball (wie ich das noch bereuen werde!) und kann mein Glück kaum fassen, nun stolzer Poké-Trainer zu sein.

 

Freitag

Taubsis Überall

Ein wildes Taubsi erscheint!

Berichte meiner Lebensabschnittsozialpartnerin begeistert von dem spektakulären Schiggy-Fang und schon sehe ich das Feuer der Begeisterung in Ihren Augen. „Upgrade“ noch schnell Ihr Smartphone zum Pokédex und schon ist Sie unterwegs der beste Trainer der Welt zu werden… oder auf dem Weg zur Arbeit.

Später beim Einkaufen fange ich die üblichen Verdächtigen: Taubsi, Habitak und Rattfratz. Pokéstops funktionieren noch nicht einwandfrei. Da erscheint plötzlich ein wildes Zubat und belästigt harmlose Muggel an einer Bushaltestelle. Elf Pokébälle später kann ich das Zubat mein eigen nennen.

Am Abend klatsche ich meinen Kopf auf den Tisch, als mir durch die Erzählungen meiner Lebensabschnittsozialpartnerin klar wird, dass man sich natürlich aus den üblichen drei Starterpokémon eines auswählen kann. Sie zeigt mir ganz stolz Glumanda, ICH WILL ABER AUCH GLUMANDA HABEN! Doofes Schiggy! Aus Frust über meine Dummheit nenne ich Sie Gary! Ja genau! Wie der Gegenspieler von Ash Ketchum.

P.S. Ich sollte dringend meinen Wurfarm trainieren…

 

Samstag

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„Wisoa is doa a Hund in moana Kichn?“

Das Wochenende verbringen Gary und ich im Bayrischen Wald. Verwandte besuchen.Pokémon fangen ist hier eine wirkliche Kunst, da das Mobilfunknetz, wie das erste Pokémon-Spiel, noch aus den 90er ist.

Dennoch gelingt es mir, den Küchentisch meiner Tante von einem dreisten Fukano zu befreien, was bei meinem Onkel nur Kopfschütteln und Gemurmel hervorbringt.

P.S. Dämlicher Gary fängt ein Bluzuk.

 

Sonntag

Nach dem Frühstück höre ich merkwürdige Geräusche hinterm Haus und finde ein wildes Tentacha. Mitten im Bayrischen Wald! Kein Wasser in der Nähe, strahlender Sonnenschein. Egal! Jetzt sitzt es in einem muffigen Pokéball!

Wieder zurück in München wollen Gary und ich nur mal schnell zur Eisdiele, die ca. zehn Minuten weit weg ist. 60 Minuten später kommen wir glücklich zu Hause an. Nur liegt das nicht an dem Genuss eines leckeren Eis, sondern an der fetten Beute von Pokéstops und Pokémon die unseren sehr, sehr großen Umweg kreuzten.

P.S. Hinterlistiger Gary hat mit einem Lockrauch Nidoran♂ gefangen!

 

Montag

Irres Traumato

Ob wir da wieder raus kommen?

In meiner Nachtschicht stelle ich begeistert fest, dass eine freie Arena in Reichweite ist. Somit trainiere ich ganz in Ruhe um 04:00 Uhr morgens meine tapferen Streiter. Schnell wünsche ich mir das Kampfsystem aus dem Originalspiel zurück, doch nach kurzer Eingewöhnungszeit, gebe ich mich auch mit dem wilden Gefuchtel zufrieden.

Gegen 18 Uhr platziert jemand die ersten Lockmodule ganz in der Nähe. Gary und ich, begeistert wie Sponge Bob und Patrick auf Quallenjagd, sind sofort am Start und jagen eifrig mit! Lohn der Mühe sind, mal abgesehen von den üblichen Verdächtigen, ein Rossana und ein Bisasam.

Das Skurrile allerdings ist die Gruppe von 15 Radfahrern, die mit Smartphone am Fahrradlenker an mir vorbei fuhren, mit dem Ziel die Arenen im Umkreis in ihrer Teamfarbe zu kleiden. Jetzt habe ich wirklich Flashbacks zum Spiel, mit den „Bikern“ die einen immer und immer wieder herausfordern.

P.S. Nur Gary hat das Rossana gefangen, denn durch „Zufall“ ist mein Pokédex mal wieder abgestürzt. Ich muss Gary besser im Auge behalten!

 

Dienstag

Leider gibt es außer drei Arenen an meinem jetzigen Arbeitsplatz keine Pokémon zu fangen. So kann ich meine Pokésucht erst gegen 18 Uhr befriedigen. Superpraktisch das es im REWE um die Ecke auch Evoli gibt!

Um 20 Uhr setz ich mich in nen Bus, um zu Kollege Stoklas zu fahren und stelle begeistert fest, dass durch die vielen Bushaltestellen, meine Eier ausgebrütet werden. CHEATER!!! Außerdem kann ich mir einen guten Überblick verschaffen, wo es in München  welche Pokémon gibt. Dabei fange ich noch locker nebenbei Rossana, Menki, Jurob, Evoli und Bisasam.

Kollege Stoklas lässt mich erst mal die Demo von Resident Evil 7 spielen. Weil so viel Spannung zu viel für unsere zarten Seelen ist, beschließen wir unseren Pokédex zu erweitern. Wie jagen eine verdammte Stunde lang einem Magmar hinterher, doch die letzte Pfote will nicht verschwinden.

Gegen 01;00 Uhr sehe ich ein Nebulak in Reichweite, doch auch hier gibts nur Kilometergeld für mich, in Form eines frisch geschlüpften Ponita.

P.S. Beim Busfahren VR-Modus abschalten, dass erleichtert das Fangen enorm.

 

Mittwoch

Golbat

Golbat auf der Theresienwiese.

Ein Golbat auf der Theresienwiese! Verbrauche 50 Pokébälle weil mein Smartphone dreimal abstürzt. Muss deswegen mal mit Prof. Eich sprechen. Dann, als Belohnung für meine Geduld, gibts noch ein Magneton. Rufe Gary an, damit er sich meiner Jagd anschließt, doch leider versagt seine Hardware total! Völlig durchnässt kommen wir nach Hause. Jetzt kommen wir leider nicht mehr aus der Wohnung, da ein irres Traumato uns als Geiseln hält. Es blockiert die Wohnungstür und sieht so aus, als wäre es zu allem fähig!

Falls wir das Traumato überwältigen können, sehen wir uns dort draußen. Im hohen Gras!

P.P.S. Team Valor!

 

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